TEDAMOH Academy

Temporal data in a fast-changing world!

Das Training startet im Juni 2026 wieder. Trag dich für Updates ein und erfahre als Erstes, wenn die Termine stehen.

Das Training ist buchbar — mit 20% Early-Bird-Preis für Newsletter-Mitglieder, solange die Plätze reichen.

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Warum temporale Daten?

Daten sind selten statisch. Verträge ändern sich, Preise werden rückwirkend korrigiert, Stammdaten bekommen einen neuen Wert. Wer das ignoriert, verliert Historie, kann Audits nicht beantworten und rechnet falsche Kennzahlen aus.

Bitemporale Daten lösen das systematisch: jede Änderung bekommt ihre Gültigkeits- und ihre Aufzeichnungszeit. Du kannst Zustände zu jedem Zeitpunkt rekonstruieren — auch dann, wenn die Realität erst später bekannt geworden ist.

Die drei Module

Das Training ist in drei Schritte aufgeteilt — Theorie, Laden, Auslesen. Jeder Schritt hat einen klaren Fokus und baut auf dem vorigen auf.

01

Theorie

  • Konzept der Gültigkeitszeit und Aufzeichnungszeit
  • Allen Relationships als gemeinsames Vokabular
  • Clock Ticks, Zeitperioden, offene vs. geschlossene Intervalle
  • Was Standards (SQL:2011) tatsächlich abdecken — und was nicht
02

Laden

  • Daten korrekt in bitemporale Strukturen laden
  • Rückwirkende Korrekturen ohne Datenverlust
  • Late-arriving und out-of-order Events
  • Patterns für ELT in der Cloud-Datenbank
03

Auslesen

  • Zeitreisen-Abfragen schreiben, die nicht versehentlich Heute zeigen
  • Punkt-in-Zeit-Snapshots und Bi-Time-Slices
  • Joins über Zeitperioden hinweg
  • Performance-Patterns für temporale Queries

Was du danach kannst

  • Allen Relationships lesen wie eine Einkaufsliste — und einsetzen, wo sie wirklich passen.
  • Bitemporale Daten korrekt modellieren, ohne in Standard-Fallen zu tappen.
  • Rückwirkende Änderungen sauber einarbeiten, ohne Historie zu zerstören.
  • Zeitreisen-Abfragen schreiben, die das richtige Bild zur richtigen Zeit zeigen.
  • Clock Ticks und Zeitperioden bewusst wählen statt zufällig setzen.
  • Bestehende Datenmodelle auf bitemporale Korrektheit prüfen.
  • Mit Auditoren, BI-Teams und Fachseite über Temporalität sprechen — mit gemeinsamem Vokabular.

Übungen & Material

Rund zehn praktische Übungen begleiten die Module. Du arbeitest mit echten Testdaten in einer Cloud-Datenbank, schreibst SQL-Statements und prüfst die Ergebnisse mit fertigen Validierungs-Queries.

  • ~10 Übungen mit Aufgabenstellung und Musterlösung
  • SQL-Tutorials zu Zeitperioden, Allen Relationships, Bi-Time-Slices
  • Testdaten-Set mit bewusst eingebauten temporalen Anomalien
  • Downloadbereich mit Slides, Skripten und Schema-Vorlagen

Wähle dein Format

Drei Wege, das Training zu nutzen. Open Class und Self-Paced richten sich nach dem aktuellen Stand des Trainings. In-House ist immer auf Anfrage verfügbar.

In-House

Privates Training für dein Team — virtuell oder vor Ort. Inhalte und Fokus auf eure Use Cases zugeschnitten.

Deutsch oder Englisch, weltweit

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Dein Trainer

Dirk Lerner

Dirk Lerner

Gründer TEDAMOH · Berater & Trainer für Datenmodellierung

Dirk arbeitet seit über zwei Jahrzehnten mit Datenmodellen — vor allem da, wo Zeit eine Rolle spielt. Er berät Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen und hat in dieser Zeit viele bitemporale Modelle gesehen, die nicht funktioniert haben. Daraus ist dieses Training entstanden.

Was Teilnehmende sagen

„Endlich ein Training, das bitemporale Daten so erklärt, dass mein Team es im Projekt einsetzen konnte."

— Teilnehmer aus dem Versicherungsumfeld

„Die Mischung aus Theorie und konkreten SQL-Übungen hat genau gepasst. Wir haben unser Schema danach umgebaut."

— Teilnehmerin aus dem Bankenumfeld

Häufige Fragen

Brauche ich SQL-Vorkenntnisse?

Ja. Du solltest SELECT, JOIN und Aggregationen sicher schreiben können. Spezielle temporale SQL-Konstrukte führen wir im Training gemeinsam ein.

Was brauche ich technisch?

Einen Laptop mit Browser. Die Übungen laufen in einer Cloud-Datenbank — du musst nichts lokal installieren.

Welche Datenbank wird genutzt?

Wir arbeiten mit einer cloud-basierten Datenbank, die SQL:2011- Temporalkonstrukte unterstützt. Die Patterns sind auf andere relationale Systeme übertragbar.

Welche fachlichen Vorkenntnisse sind sinnvoll?

Erfahrung mit relationaler Datenmodellierung hilft. Wer schon einmal mit Historisierung oder Slowly Changing Dimensions zu tun hatte, holt am meisten heraus.

Was ist der Unterschied zwischen Open Class, In-House und Self-Paced?

Open Class: festes Datum, gemischte Teilnehmende. In-House: nur dein Team, Termine und Inhalte individuell. Self-Paced: aufgezeichnete Module, eigenes Tempo, nur auf Englisch.